Trappistes Rochefort ist eine der...
Trappistes Rochefort ist eine der sechs Biermarken in Belgien, die das Privileg besitzen, sich Trappist nennen zu dürfen. Diese Biere werden auf dem Gelände von Abteien des „Zisterzienserordens der strengen Observanz” gebraut, und unterliegen einer strengen Aufsicht der jeweiligen Mönche. Gebraut wird im Kloster „Notre-Dame de Saint-Remy”,...Weiterlesen...

Rochefort

Trappistes Rochefort ist eine der...
Trappistes Rochefort ist eine der sechs Biermarken in Belgien, die das Privileg besitzen, sich Trappist nennen zu dürfen. Diese Biere werden auf dem Gelände von Abteien des „Zisterzienserordens der strengen Observanz” gebraut, und unterliegen einer strengen Aufsicht der jeweiligen Mönche. Gebraut wird im Kloster „Notre-Dame de Saint-Remy”, gelegen an einem Hügel unweit der wallonischen Gemeinde Rochefort. Die Abtei wurde bereits im Jahr 1230 gegründet und über die Jahrhunderte mehrfach zerstört und immer wieder aufgebaut. Das Trappistenbier von Rochefort wird dort seit mehr als 400 Jahren gebraut und hat sich einen besonderen Ruf erworben, wobei seine Produktion bewusst begrenzt bleibt und sich nicht an den tatsächlichen Absatzmöglichkeiten orientiert. Gegenwärtig werden jährlich 18.000 Hektoliter des Trappistes Rochefort produziert Die Mönche im Kloster von Saint-Remy brauen gemeinsam mit einigen Angestellten aus der Umgebung drei Sorten des Rocheforter Trappistenbieres. Die 3 Biere „Trappistes Rochefort” sind allesamt dunkle Biere, wobei das Rochefort das leichteste und älteste der Biere ist. Die beiden großen Brüder des Rochefort 6 sind das das Rochefort 8 und das Rochefort 10. Der Kenner schätzt an diesen Trappistenbieren insbesondere den handwerklichen Charakter. Es wird ausschließlich aus natürlichen Rohmaterialien hergestellt: Quellwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Zucker und Hefe. In der Flasche findet eine zweite Gärung statt, wodurch das „Trappistes Rochefort” seinen vollen Geschmack entfaltet. Die Biere sollten alle bei einer Temperatur zwischen 12 und 14 °C genossen werden, bestenfalls - wie man es von belgischen Bieren kennt - natürlich im Originalglas.